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Gekaufte Pandemie - Lukaschenko zu Auflagen für IWF Kredit "Wir tanzen nach keiner Pfeife"

Lukaschenko über die Auferlegung von Voraussetzungen, für den Erhalt von  Krediten durch den IWF, unakzeptabel.

Bereits am 19. Juni 2020 , machte der Präsident von Weißrussland Lukaschenko klar das er sich und sein Land nicht für Kredite verraten würde.  Für Ihn und damit für Weißrussland, sind die zusätzlichen Bedingungen, zur Erlanngung eines ausländischen Kredites, vom IWF, die sich nicht auf den finanziellen Teil beziehen, nicht akzeptabel. Alexander Lukaschenko hat sich während eines Treffens über Maßnahmen zur Unterstützung des realen Wirtschaftssektors durch das Bankensystem geäußert...

Nationen, die im Zuge der globalen Coronavirus-Pandemie finanziell ins Straucheln geraten sind, scheinen seitens des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank höchst interessante Auflagen gegen den Erhalt eines Nothilfekredits gemacht zu werden. lesen Sie selbst.

Seit einigen Tagen gibt es Meldungen im Netzt, der IWF habe Weißrussland 900 Millionen Dollar im Gegenzug für einen Lockdown geboten. Die Nachricht geht durch die sozialen Netzwerke wie eine Bombe: Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko soll vom IWF und der Weltbank großzügige Millionenangebote erhalten haben für den Fall, dass er von seiner Politik als „Corona-Muffel“ abweiche und in der kleinen Republik zwischen Russland und Polen strikte Corona-Maßnahmen einführe. In der Tat hat die Meldung mehr als nur einen wahren Kern, allerdings verhält es sich damit ein wenig anders, als in Deutschland berichtet wird. In den deutschen Meldungen wird behauptet, der IWF habe Lukaschenko persönlich Bargeld (ca. 90 Millionen) im Gegenzug für einen Lockdown angeboten und es wird auch behauptet, Lukaschenko habe „aus Geheimdienstquellen“ berichtet, andere Staatschefs (genannt wird der serbische Präsident Vucic) hätten derartige Angebote angenommen. 

Ich habe zu dem Thema recherchiert und werde hier darlegen, was Lukaschenko tatsächlich gesagt hat.

Wer würde sich in dem Kontext, Kredit mit Bedingungen, nicht an die, durch die sogenannte Troika, den Südländern der Eurozone auferlegten Spar- und Austeritätsbedingungen gegen eine Nothilfekreditvergabe erinnern? Im Falle Argentiniens und vieler anderen bedürftiger Länder waren (sind) finanzielle Hilfszusagen seitens des IWFs stets an „Reformen“ gebunden, die in den meisten Fällen mit einem Rückbau des Sozialstaats und für die Bevölkerung äußerst schmerzhaften Sparmaßnahmen einhergehen. Anhand des Beispiels von Weißrussland werden wir uns nun einer neuen Vorgehensweise gewahr. Denn dort sollen durch die Regierung des weißrussischen Präsidenten Lukaschenko beantragte IWF-Finanzhilfen an bestimmte Bedingungen im Umgang mit der durch das neue Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 geknüpft werden.

Und diese Bedingungen sehen vor, die weißrussische Regierung zu einer Verabschiedung von teils extremen Lockdown-Maßnahmen zu veranlassen. Diese Maßnahmen sollen an das in Italien zu Beginn dieses Jahres verfolgte Modell einer kompletten Abriegelung des Wirtschaftsraums – falls nötig – gekoppelt werden. Auch die ökonomischen Strategien der Weißrussen sollen an dieses Modell entsprechend angepasst werden. Der weißrussische Präsident Lukaschenko hat diese Bedingungen zugunsten einer Kreditvergabe durch den IWF inzwischen aufs Schärfste zurückgewiesen und als „inakzeptabel“ bezeichnet. Spannend und der größere Skandal, welcher hier ans Tageslicht kommt ist, was hat der IWF denn sonst so in all den Jahren für Bedingungen an die Hilfskredite geknüpft?  Nicht  nur zu Zeiten von Corona Covid 19 sondern auch in vergangenen Jahren? Allein schon das der IWF die Kreditsumme um ein 10 faches erhöhen würde wenn nur die Maßnahmen , zur  Covid-19  Pandemie, so ergriffen würden wie in Italien, lässt einiges erahnen.

In den großen Medien ist über Lukaschenkos Aussage nichts zu finden, wieso auch das würde ja eine Diskussion anheizen und aufzeigen wie der IWF arbeitet. Was wir aber in den Medien finden ist eine scharfe Kritisierung des Präsidentne und eine ergriffene Anteilnahme an den Protesten gegen Ihn, durch unsere Bundesregierung. Viele Menschen, in den sozialen Netzwerken, teilen die Info, über seine Aussage zu dem IWF Auflagen, wissen aber nicht ob es war ist oder nicht und sind deshalb etwas ratlos, was sie von der Information zu halten haben. Da ich des Russischen mächtig bin, habe ich die Originalquelle gesucht und gefunden.  Hier das Video mit der Aussage Lukaschko´s. Die weißrussische Nachrichtenagentur Belarusian Telegraph Agency nimmt Bezug auf Aussagen Lukaschenkos, die der weißrussische Präsident im Rahmen eines Zusammentreffens seiner Regierung zu einer externen Kreditaufnahme getroffen hat. Der IWF ist durch Weißrusslands Regierung um einen Nothilfekredit in Höhe von 940 Millionen US-Dollar ersucht worden.  

Die Übersetzung hier:

„Der Chef der Nationalbank ist der Chefunterhändler für den Internationalen Währungsfond. Wie läuft es ab?  Was fordern da unsere Partner von uns? Es wurde darüber gesprochen, dass es eine Möglichkeit gibt, Weißrussland 940 Millionen Dollar zur Verfügung zu stellen. Eine so genannte ‘Schnellfinanzierung‘. Wie wird das entschieden? Da will ich Ihnen sagen: Wir lassen uns nicht auf solche Bedingungen ein! Da war die Forderung: Macht es im Kampf mit dem Corona-Virus so wie in Italien. Aber ich will das nicht das es so wird, Gott bewahre uns, dass wir eine Situation haben wie in Italien. Wir sind ein eigenes Land, und haben eine eigene Situation! Auch die Weltbank hat gesagt, sie wird uns zehnmal mehr Geld zur Verfügung stellen, wenn wir effektiv gegen diese Krankheit kämpfen. Die wollten sogar die Erfahrungsberichte von unserem Gesundheitsministerium. Und der IWF Währungsfond stellt uns weiter diese Forderungen: Führt eine Isolation ein, eine Quarantäne, eine Ausgangssperre! Aber was sind das Dummheiten!“

Weißrussland ist bekanntermaßen eines der wenigen Länder, die überhaupt keine Corona-Einschränken verhängt haben. Und auch in Weißrussland ist, wie auch in Schweden, das nur wenige Beschränkungen eingeführt hat, die Welt nicht untergegangen. Und wie die Bilder von den Protesten in Weißrussland zeigen, trägt auch von den Regierungsgegnern dort praktisch niemand eine Maske, der Virus ist dort zwar ein Thema, aber nicht das bestimmende Thema. Lukaschenko hat sich immer wieder deutlich gegen jede Form von Lockdown oder Einschränkungen des öffentlichen Lebens und erst recht der Wirtschaft ausgesprochen.
Entgegen den Meldungen deutscher Medien, die es vereinzelt gegeben hat, bestreitet Lukaschenko die Existenz des Coronavirus keineswegs. Er ruft durchaus auch zur Vorsicht auf und Krankenhäuser in dem Land haben Isolierstationen zur Behandlung von Corona-Patienten, die man auf russisch die „Rote Zone“ nennt. Aber Lukaschenko hat die im Westen an die Wand gemalte Gefahr des Virus als nicht so groß eingeschätzt. Während überall sonst auf der Welt Lockdown und Ausgangssperren galten, ging das Leben in Weißrussland seinen normalen Gang.

Dem Präsidenten zufolge ist die Weltbank, an der Durchsetzung der Pandemie und eines Lockdowns in Weißrusslands interessiert, um bei der Bekämpfung des Coronavirus mit zu machen. "Der IWF ist bereit, uns zehnmal mehr zu finanzieren, als er angeboten hat, wenn wir diese Krankheit effektiv bekämpfen. Der IWF fordert weiterhin von uns: Quarantäne, Isolation, Ausgangssperre. Was für ein Unsinn?" sagte der Präsident.
Und die Welt ist deswegen nicht untergegangen, wie die westlichen Medien (ungewollt) indirekt bestätigen, denn derzeit läuft eine westliche Medienkampagne gegen Lukaschenko und wenn man als Folge seiner Verweigerungshaltung gegenüber den Corona-Einschränkungen tausende Tote melden und ihm anlasten könnte, würde das natürlich passieren. Aber es passiert nicht, denn in Weißrussland gab es zwar – wie in Schweden – eine gewisse Übersterblichkeit, die aber eben nicht schlimmer war, als bei einer schweren Grippesaison.

Lukaschenko spricht von „Informationspandemie“

Anfang August hat der Spiegel zum Beispiel geschrieben, Schweden habe Corona zwar wirtschaftlich recht gut überstanden, aber der Preis sei zu hoch gewesen. Wie gesagt, sprechen die Zahlen zur Übersterblichkeit in Schweden eine andere Sprache (seit Anfang Juli hat Schweden sogar eine Untersterblichkeit), aber das wollen die „Qualitätsmedien“ offensichtlich um jeden Preis verheimlichen. Dabei sind die Zahlen eindeutig, wie diese Grafik der schwedischen Statistikbehörde zeigt.

Schwedens Corona sterblichkeit in einer Grafik

In Weißrussland war es ganz ähnlich wie es in Schweden ist, die Wirtschaft wurde trotzdem in Mitleidenschaft gezogen, denn keine Volkswirtschaft existiert isoliert für sich allein und wenn internationale Märkte wegen des Lockdown einbrechen, dann leiden auch die, die selbst gar keinen Lockdown verhängt haben darunter.

Weitere Länder stellen sich gegen die WHO

Der weißrussische Präsident Lukaschenko ist nicht der einzige Skeptiker, der sich gegen restriktive Lockdown-Maßnahmen ausspricht. Der tansanische Staatspräsident John Magufuli hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Mai aus dem eigenen Land geworfen, nachdem zuvor bei der WHO eingereichte Proben von Papayas und Ziegen mit dem Vermerk „positiv“ zurückgekommen waren. Auch der ostafrikanische Staat Burundi hat die WHO in der Zwischenzeit aus dem eigenen Land verwiesen, mit der Begründung, eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes nicht hinnehmen und akzeptieren zu wollen. Zuvor war es bereits zu interessanten Erklärungen des Staatspräsidenten von Madagaskar gekommen, der öffentlich ausführte, das Angebot einer Bestechungssumme in Höhe von 20 Millionen US-Dollar seitens der WHO erhalten zu haben, wenn er von Aussagen Abstand nehmen würde, dass eine Heilpflanze sich als erfolgreich in der Heilung von Covid-19 erweise. Madagaskar folgte darauf als nächstes Land, das aus der WHO ausgetreten ist.

In Afrika, werden sich wahrscheinlich nur die wenigsten Afrikaner gegen das neue Coronavirus impfen lassen, so es denn irgendwann einen Impfstoff gegen das Virus geben sollte. Es sind nicht wenige Afrikaner, die ihre Beine unter die Arme nehmen, wenn westliche Ärzte und/oder Hilfsorganisationen, wie die WHO, in Afrika auch nur auftauchen.  So herrscht momentan in nicht wenigen Fällen die Ansicht auf dem schwarzen Kontinent vor, dass das neue Coronavirus „wieder nur so ein Produkt der Mzungus“ (der Weißen) sei, die den eigenen Kontinent in Angst und Schrecken halten wollten. In Afrika ist in der Vergangenheit zu viel Schindluder in Sachen diverser Impfkampagnen betrieben worden, so dass das Vertrauen der Afrikaner in Programme welcher Art auch immer nahezu gegen null tendiert.

Zu Weißrussland lässt sich sagen, dass jene von der allgemein im Kampf gegen Covid-19 verfolgten Linie abweichenden Nationen „Disziplin“ verordnet werden soll. Es wäre interessant zu erfahren, auf welche Weise mit Schweden seitens des IWFs oder der Weltbank verfahren würde, wenn das Land einen Antrag auf Nothilfekredite im Angesicht des eigenen Laissez-faire-Umgangs mit dem Virus stellen würde.

original Quelle:  https://www.belta.by

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